Katze und PawCam Feeder nachts: links Infrarot-Nachtsicht in Schwarz-Weiß, rechts in Farbe

Nachtsicht in Infrarot oder Farbe: Welche ist die richtige, um Ihr Haustier im Blick zu behalten?

Nachts sieht das Zuhause ganz anders aus. Ihre Katze dagegen wird erst richtig wach: Am aktivsten ist sie in der Morgen- und Abenddämmerung, und ein guter Teil ihrer Erkundungstouren findet statt, während Sie schlafen oder spät nach Hause kommen. Um zu sehen, was im Dunkeln passiert, nutzen Haustierkameras zwei Technologien: Infrarot und Farb-Nachtsicht. Beide haben unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Grenzen.

Infrarot: sehen, ohne Licht zu machen

Eine Infrarotkamera beleuchtet den Raum mit Licht, das das menschliche Auge kaum wahrnimmt. Der Sensor dagegen erfasst es perfekt: Sie erhalten ein scharfes Bild in Schwarz-Weiß, selbst bei völliger Dunkelheit.

  • Der große Vorteil ist die Diskretion. Der Raum bleibt dunkel: Ihr Tier wird nicht gestört, und Sie beobachten sein natürliches Verhalten, auch während es schläft.
  • Die Grenze: keine Farben. Zwei getigerte Katzen lassen sich kaum auseinanderhalten, und es ist schwer zu erkennen, was Ihr Tier vom Schrank geworfen hat.
  • Eine Falle, die Sie kennen sollten: Infrarotlicht spiegelt sich in Glasscheiben. Eine Kamera, die durch ein Fenster filmt, sieht nur ihr eigenes Spiegelbild.

Farb-Nachtsicht: nachts wie am helllichten Tag

Um im Dunkeln in Farbe zu filmen, braucht die Kamera sichtbares Licht: entweder das Umgebungslicht oder ihre eigene Beleuchtung. Das Ergebnis ist ein deutlich besser erkennbares Bild, mit den echten Farben von Fell und Gegenständen.

  • Der große Vorteil ist die Genauigkeit. Sie erkennen sofort, wer was macht, worauf Ihr Tier herumkaut oder woher dieses Geräusch kommt.
  • Die Grenze: Der Raum wird beleuchtet. Manche Tiere gewöhnen sich sehr schnell daran, andere kommen nachsehen, was los ist, und das kann sie aufwecken.

Welche sollten Sie wählen?

  • Um zu beobachten, ohne zu stören, um zu prüfen, ob Ihr Tier schläft, oder um seine nächtlichen Gewohnheiten zu verstehen: Infrarot.
  • Um ein Detail zu prüfen, um herauszufinden, welche Ihrer beiden Katzen die Pflanze umgeworfen hat, oder um einen Gegenstand auf dem Boden zu entdecken: Farbe.

Ideal ist eine Kamera, die beides bietet und Sie je nachdem, was Sie sehen möchten, zwischen den beiden Modi wechseln lässt.

Drei Tipps für schöne Nachtaufnahmen

  • Filmen Sie nicht durch eine Glasscheibe, vor allem nicht mit Infrarot.
  • Stellen Sie die Kamera nicht in die Nähe von Lichtquellen wie einem Nachtlicht oder den leuchtenden Anzeigen Ihres Routers: Diese blenden den Sensor.
  • Sorgen Sie für eine gute WLAN-Verbindung: Nachts ist ein ruckelndes Bild noch ärgerlicher. Wir erklären, wie Sie eine Kamera richtig mit dem 2,4-GHz-WLAN verbinden.

Was Sie entdecken werden

Viele Tierhalter sind in der ersten Nacht überrascht: wilde Rennereien durch den Flur, Nickerchen an verbotenen Orten, minutenlanges Sitzen am Fenster. Wir haben ausführlich beschrieben, was Ihre Katze nachts wirklich macht und was eine Kamera Ihnen zeigen wird.

Mit der PawCam Feeder

Die PawCam Feeder bietet beide Modi, wählbar in der App: Infrarot, um ganz unauffällig zu beobachten, oder Farbe dank ihrer Beleuchtung vorne und hinten, die sich im Dunkeln automatisch einschaltet. Und weil sie fährt, steuern Sie sie einfach in den Raum, in dem sich Ihr Tier gerade aufhält, statt darauf zu warten, dass es vor der Linse vorbeiläuft. Entdecken Sie auch unsere Auswahl an Katzenkameras.

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